Honigrezepte
Honig-Zitronen-Kastenkuchen
Dieser Kastenkuchen gibt dem klassischen Zitronenkuchen eine warme Honignote. Honig steckt im Teig und in einem dünnen, klaren Sirup für die noch warme Kruste. Dazu viel Zitronenduft, eine zarte Krume und kein schwerer Zuckerguss.
Direkt zum Rezept
Aus der Honigküche
Honig-Zitronen-Kastenkuchen
10 Scheiben · eine Form mit 20 × 10 cm Einfach
- Vorbereitung
- 20 Min.
- Garen / Backen
- 55 Min.
- Ruhen / Kühlen
- 1 Std.
- Gesamtzeit
- 2 Std. 15 Min.
Ausstattung: Kastenform mit 20 × 10 cm, Backpapier, Handrührgerät, feine Reibe, Holzstäbchen und Kuchengitter.
Zutaten
Alle Mengen für die oben angegebene Anzahl. 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml; trocken abmessen, nicht häufen.
Kuchen
- 220 g Weizenmehl Type 405
- 2 TL Backpulver (etwa 8 g)
- ¼ TL feines Salz
- 125 g ungesalzene Butter, weich
- 50 g feiner Zucker
- 120 g flüssiger Honig
- 2 Eier Größe L, zimmerwarm
- 100 g griechischer Naturjoghurt
- Fein abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Zitronen, etwas davon zum Bestreuen zurücklegen
Klarer Sirup
- 30 g flüssiger Honig
- 2 EL Zitronensaft (30 ml)
Schritt für Schritt
Form vorbereiten
Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze oder 150 °C Umluft vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen und seitlich etwas überstehen lassen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
Buttermasse aufschlagen
Weiche Butter mit Zucker 3–4 Minuten hell und luftig aufschlagen. 120 g Honig einrühren, danach die Eier einzeln unterrühren. Den Schüsselrand zwischendurch abstreifen. Eine leicht geronnene Optik verschwindet meist beim Einarbeiten des Mehls.
Schonend unterheben
Die Hälfte der Mehlmischung unterheben, dann Joghurt und den größten Teil der Zitronenschale, zuletzt das übrige Mehl. Nur so lange mischen, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. In die Form füllen und glatt streichen.
Backen und Stäbchenprobe machen
50–60 Minuten backen, ab Minute 45 kontrollieren. Ein in die Mitte gestecktes Holzstäbchen soll ohne rohen Teig herauskommen; wenige feuchte Krümel sind in Ordnung. Bräunt die Oberfläche früh, locker mit Alufolie abdecken und fertig backen.
Mit klarem Sirup bestreichen
30 g Honig mit dem Zitronensaft nur so weit erwärmen, dass beides glatt verrührt werden kann. Kuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen. Oberfläche leicht einstechen und den Sirup in zwei Durchgängen aufpinseln, dazwischen einziehen lassen. Es ist ein dünner Sirup, kein Zuckerguss.
Vor dem Schneiden auskühlen
Den Kuchen herausheben, auf ein Gitter setzen und mit übriger Zitronenschale bestreuen. Insgesamt etwa eine Stunde auskühlen lassen, bei noch warmem Kern länger. Zu frühes Schneiden kann die zarte Krume zusammendrücken.
Warum auch etwas Zucker dazugehört
Die kleine Zuckermenge unterstützt das luftige Aufschlagen der Butter; Honig liefert Aroma und Feuchtigkeit. Zucker vollständig durch zusätzlichen Honig zu ersetzen ist kein gleichwertiger Tausch und kann den Kuchen schwerer machen. Honig deshalb abwiegen.
Die fein geriebene Schale bringt Zitronenduft. Nur die gelbe Oberfläche abreiben und die bittere weiße Schicht stehen lassen. Der Zitronensaft kommt in den abschließenden Sirup, damit das Verhältnis im Teig erhalten bleibt.
So bleibt die Krume zart
Nach dem Mehl nicht mehr lange rühren. Vorsichtig unterheben und aufhören, sobald alles verbunden ist. Eine andere Formgröße verändert die Backdauer; ein breiterer, flacherer Kuchen ist meist früher fertig.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen gut einwickeln und an einem kühlen Ort bis zu zwei Tage aufbewahren; bei Hitze in den Kühlschrank stellen. Einzelne kalte Scheiben lassen sich für bis zu zwei Monate einfrieren und eingewickelt auftauen. Ein empfindliches Cremetopping gibt es bei dieser Variante nicht.
ApiNote · iOS & Android
Jeder Honig hat eine Vorgeschichte.
Sie imkern selbst? Halten Sie Ihre Honigernten und die Entwicklung Ihrer Völker in ApiNote fest. Für iOS und Android, kostenlos für bis zu fünf Völker.
Free & Pro vergleichen

